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Apfel-Sorte Jazz feiert 10-jähriges Bestehen in der Schweiz

02 Mai 2017
(lid.ch) – Seit 10 Jahren werden in der Schweiz Äpfel der Marke "Jazz" angebaut – mit Erfolg. Das Jubiläum wurde heute von Produzenten und Vermarktern an der BEA in Bern gefeiert.

In den 10 Jahren seit die ersten Jazz-Bäume gepflanzt wurden hat sich die Bekanntheit dieser Äpfel massiv gesteigert. Jährlich werden über 20 Millionen der Schweizer Jazz-Äpfel gegessen und laut Umfragen kennt jeder zweite Konsument den Apfel. Vermarktet werden die Äpfel durch die Fenaco und die Geiser Agro.com.

Zum Jubiläum an der BEA wurden sämtliche Schweizer Produzenten der Jazz-Äpfel eingeladen. Die meisten stammen aus der Westschweiz, weil dort die klimatischen Bedingungen für die anspruchsvollen Äpfel optimaler sind.

Einer der wenigen Deutschschweizer Produzenten ist Martin Winkelmann aus Studen BE. Zunächst habe er vom neuen Apfel überzeugt werden müssen, erklärte der Obstbauer. Mittlerweile bezeichnet er den Jazz aber wegen seiner Knackigkeit und seinem ausgewogenen Geschmack als Lieblingsapfel. Wie die anderen Obstproduzenten hatte auch Winkelmann wegen des Frosts schlaflose Nächte. Und auch auf die nächsten beiden frostigen Nächte blickt er mit etwas Besorgnis, erhofft sich aber, zur Erntezeit viele Äpfel pflücken zu können.

Der Jazz-Apfel stammt aus Neuseeland, ist eine Mischung aus Gala und Braeburn und wird in mehreren Ländern angebaut. Der beste Jazz Europas stamme aus der Schweiz, lobte Tony Fissette, Managing Director von Enza - dem Lizenzgeber von Jazz - in Europa am Anlass.