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Tiefere Anbaufläche für Brotgetreide

27 Apr 2017
(lid.ch) – Swiss Granum geht dieses Jahr von einer tieferen Anbaufläche beim Brotgetreide aus. Die Erntemenge wird als stabil eingeschätzt

Beim Brotweizen wird mit einer um 2'400 Hektaren tieferen Fläche von rund 73'300 Hektaren gerechnet, wie Swiss Granum mitteilt. Die Dinkel-Fläche dürfte hingegen um knapp 100 auf 4'700 Hektaren steigen. Leicht tiefer wird voraussichtlich die Anbaufläche für Roggen ausfallen (1'920 Hektaren). Zum Zeitpunkt der Schätzung waren jedoch die Saatgutverkäufe von Sommergetreide noch nicht bekannt. Die Erntemenge an backfähigem Brotgetreide wird insgesamt auf knapp 422‘000 Tonnen geschätzt und ist damit stabil.

Die Anbaufläche von Futterweizen (8'270 ha) und Triticale (9'000 ha) wird um rund 150 resp. 270 Hektaren höher erwartet, die Gerstenfläche (28'400 ha) hingegen um knapp 280 Hektaren tiefer eingeschätzt. Stabil bleibt die Haferfläche. Die Anbaufläche von Körnermais weist grössere Schwankungen auf. Dies weil aufgrund von Witterungseinflüssen die effektiv als Körnermais geerntete von der prognostizierten Fläche abweichen kann, wie Swiss Granum schreibt. Gesamthaft wird mit einer Futtergetreideernte von knapp 490‘000 Tonnen gerechnet. Damit liegt sie knapp unter dem Durchschnitt der letzten sieben Jahre. Darin inbegriffen ist ebenfalls die nicht backfähige Menge an Brotgetreide, die rund 32‘000 Tonnen beträgt.