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Deutschland: Kaum Pflanzenschutzmittel-Rückstände

14 Mrz 2017
(lid.ch) - In Deutschland und in der EU produzierte Lebensmittel sind selten mit zu hohen Rückständen an Pflanzenschutzmitteln belastet, wie eine Untersuchung zeigt.

Nur bei 1,1 Prozent der untersuchten Lebensmittel seien im Jahr 2015 Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt worden, meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Unterschiede gibt es bei einzelnen Kulturen. Bei häufig konsumierten Lebensmitteln wie Äpfeln, Karotten, Kartoffeln, Erdbeeren oder Heidelbeeren sind seit Jahren kaum oder gar keine Überschreitungen festzustellen. Andere Kulturen wie Bohnen und Tee tauchen dauerhaft in der Liste der Kulturen mit den meisten Überschreitungen auf.

Bohnen (mit Hülsen, 7,6 % Überschreitungen) und Tee (4,8 %) seien schon in den letzten Jahren häufig aufgefallen und gehörten 2015 zu den negativen Spitzenreitern, heisst es in einer Mitteilung. Hier reihten sich 2015 auch frische Kräuter (6,0 % Überschreitungen), Auberginen (3,4 %) und Paprika (3,0 %) ein.

Die Situation der im Jahr 2014 prozentual am häufigsten aufgefallenen Mangos habe sich im Jahr 2015 deutlich verbessert. Sie gehörten zwar auch 2015 zu den Lebensmitteln mit häufigen Überschreitungen des Rückstandshöchstgehaltes, allerdings lag die Überschreitungsquote mit 2,7 % wieder deutlich unter der des Jahres 2014 (8,3 %).